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Kommentar Migranten per Schnellboot, Yacht und Jetski
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00:00 23.10.2017

Mit der Schlagzeile „Reiche Migranten kommen per Yacht“ meldete sich Ansgar Schröder (76) aus Neubrandenburg bei der OZ. Der Leser erhofft sich weiterführende Informationen.

In der vergangenen Woche ist ein Bericht von Europol öffentlich gemacht worden, wonach reiche Migranten aus Afghanistan, dem Irak, Iran, Pakistan oder Syrien zunehmend per Schnellboot, Segelyacht oder Jetski aus der Türkei oder Tunesien in Italien auf das europäische Festland übersetzen. Europol spricht hierbei von einem „großen und gefährlichen Geschäft“. Zuletzt verzeichnete die Behörde 160 solcher Fahrten. Mehrere Tausend Euro sollen die Migranten pro Person zahlen. Auch Kinder und Minderjährige seien unter den Passagieren. Je nach Nationalität, Art des Bootes und der Anzahl der gleichzeitig beförderten Personen kann der Preis variieren. Auch gibt es Fahrten von der Türkei nach Griechenland. Die Grenzschutzorganisation Frontex kritisiert in diesem Zusammenhang, dass griechische Behörden dem Schleppertourismus nicht entschieden entgegentreten. Frontex sieht die Ursache der Schlepper-Taxis in der Schließung der Balkanroute.

Bei Europol handelt es sich um eine Strafverfolgungsbehörde mit Sitz in Den Haag in den Niederlanden. Sie unterstützt die 28 EU-Mitgliedsstaaten bei der Bekämpfung schwerer Formen der internationalen Kriminalität und des Terrorismus.

OZ

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