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Kommentar Offenheit nötig
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08:00 01.12.2018
Quelle: Montage: Cassandra Voigt/Universitätsmedizin
Rostock

Endlich – auch das nichtärztliche Personal an den Uni-Kliniken in MV wird jetzt so bezahlt, dass sein Tarif nicht mehr hinter dem anderer Landesbediensteter hinterherhinkt. Verdient hätten das Krankenschwestern, Pfleger, Mitarbeiter in Labor und Verwaltung längst. Sie arbeiten oft bis an die Grenze der Belastbarkeit. Auf dem Gehaltszettel spürten sie jedoch noch die Nachwirkungen aus Zeiten, in denen es den landeseigenen Krankenhäusern finanziell schlecht ging. Es ist überfällig, dass dies nun behoben ist.

Der 2019 zu verhandelnde Vertrag sollte keine neue Lücke zulassen. Die wirtschaftliche Situation der Kliniken ist heute besser als vor zehn Jahren, vor allem in Rostock. Dort wirft das Geschäft mit der Gesundheit Millionen ab. Zulasten von Patienten und Personal wurde das System Krankenhaus heruntergespart. Dieser Prozess muss gestoppt werden.

Mit der von Bildungsministerin Hesse berufenen Kommission besteht die Chance, Missstände zu benennen und zu beheben. Mitarbeiter, die genau wissen, wo es klemmt, sollten daran mitwirken. Ebenso wie Patienten, denen Defizite auffallen. Je mehr kritische Hinweise die Expertengruppe bekommt, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg.

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Elke Ehlers

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