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Modell überdenken

Preise im Rostocker Zoo Modell überdenken

Von Andreas Meyer

Die Rostocker und ihr Zoo — das ist schon seit DDR-Zeiten eine ganz besondere Liebesbeziehung. Denn der Tiergarten der Hansestadt war eines der wenigen großen Ausflugsziele im Land, ein Stück große weite Welt. Und auch nach der Wende hatte diese Liebe Bestand — weil der Zoo auch in puncto Eintrittspreise stets die Rostocker im Blick hatte. Doch nun dreht der Tiergarten an den Eintrittspreisen für Kinder. Es droht das klassische Eigentor.

Intern heißt es zwar, der Zoo wolle vor allem Urlauber mit Kindern „abkassieren“, doch er trifft nun mal auch die Rostocker. Und das ist nicht nachvollziehbar: Denn der Tiergarten hat allein im Jahr 2013 mehr als 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen von der Stadt erhalten — weil er eben nicht bloß irgendeine Freizeiteinrichtung ist. Der Zoo hat einen Bildungsauftrag, soll Kindern Natur und Tier näherbringen. Nur wie, wenn sich Eltern den Eintritt kaum noch leisten können?

Der Zoo wäre gut beraten, sein Preismodell zu überdenken. Denn sonst könnte es mit der Liebe der Rostocker nach so vielen Jahren vorbei sein. Seite 1

 



OZ

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Rostock
Die Eisbären Fiete und Wilma (re.) waren 2015 die Stars im Rostocker Zoo. Wer sie live sehen will, wird künftig tiefer in die Tasche greifen müssen.

Bis zum Alter von sieben Jahren durfte bisher jeder kostenlos in den Rostocker Tierpark. Damit ist es bald vorbei: Kinder an vier Jahren sollen künftig 9,50 Euro zahlen. Andere Zoos im Land halten die Preise stabil.

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