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Kommentar Mysteriöses Massensterben
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00:00 17.01.2018
Von Thomas Luczak

Es wirkt mysteriös: Mindestens 23 Kegelrobben – immerhin ein Viertel des Gesamtbestandes – starben im Herbst an der Nordküste des Greifswalder Boddens. Todesursache: unklar. Viren waren es wohl nicht, auch keine Bakterien, keine Umweltgifte, keine Schiffsschrauben. Waren die Tiere vielleicht ertrunken? Hatten sich die grandiosen Schwimmer in Netzen oder Reusen verfangen? Diese Fragen brachten Experten des Meeresmuseums Stralsund dazu, Anzeige gegen unbekannt zu erstatten. Wurde da eventuell gezielt nachgeholfen? Gab es systematische Verstöße gegen das Tierschutzgesetz?

Denn – ohne vorverurteilen zu wollen: Denkbar ist das. Es werden schon mal geschützte Wölfe, Singschwäne und Kolkraben „versehentlich“ geschossen, weil sie dem Jagdpächter oder Bauern nicht in den Kram passen. Und es kommen auch immer mal wieder Kormorane auf unnatürliche Weise ums Leben, weil sie es wagen, Fische zu fressen.

Fakt ist: Wir dürfen im Eifer, unsere Gewässer, Wälder und Wiesen zu bewahren, die Menschen nicht vergessen. Auch nicht jene, die alte Berufe fortführen und mit heimischem Hering gegen asiatischen Aquakultur-Pangasius antreten. Aber auch sie müssen sich an Gesetze halten.

OZ

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