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Kommentar Natur nicht unterschätzen
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00:01 04.01.2018

Starkregen, Sturmböen und Hochwasser: Die Naturgewalten nagen an den Steilufern unserer Küstenlandschaft. Wir müssen mit den Veränderungen leben. Das ist nicht neu und schon gar nicht ungewöhnlich.

Und es ist in den meisten Fällen auch nicht zu ändern – höchstens mit immens teuren Investitionen in den Küstenschutz.

Dabei ist das natürliche Auf und Ab der Küstenabbrüche an sich gar nicht so gefährlich. Weitaus gefährlicher ist vielmehr das menschliche Verhalten in der Natur. Immer wieder verunglücken Menschen an den Steilküsten zwischen Brook im Klützer Winkel und den Kreidefelsen auf Rügen. Und immer wieder sterben Menschen an diesen Orten, die eigentlich Sinnbilder für die fantastische Natur von Mecklenburg-Vorpommern sind.

Dabei ist es doch so leicht, die Kreidefelsen und Steilufer zu genießen. Es müssen nur ein paar einfache Regeln beachtet werden. Abstand von der Kliffkante halten. Die Warnschilder beachten. Auf den Wanderwegen bleiben. Am Strand nicht unter überhängenden Kanten gehen.

Wer sich daran hält, kann die Naturschönheiten an der Küste genießen. Denn sie ist nicht gefährlich. Die Gefahr geht vom Menschen aus, der die Natur unter- und sich überschätzt.

OZ

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