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00:00 27.03.2014

Beinahe ist man geneigt, Galileo Galileis berühmten Satz „und sie bewegt sich doch“ auf die katholische Kirche anzuwenden. Kann es wirklich sein, dass ausgerechnet die missliche Affäre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sowohl in der römischen Zentrale als auch bei den bischöflichen Mitbrüdern in Deutschland einen epochalen Erkenntnisgewinn ausgelöst hat?

So heftig wie bei Galileo wird es nicht sein, der ja eine Tür vom Mittelalter zur Neuzeit aufgestoßen hat. Aber immerhin haben die katholischen Kirchenführer ein paar Fenster geöffnet und Licht und Luft hereingelassen.

Unter der Führung des so jugendlich wirkenden Tebartz-van Elst sollte das Bistum zurückgeführt werden in altes Kirchendenken — der Bischof predigt, die Gläubigen haben zu schweigen. Dass sich die Führung entschlossen hat, den Prüfbericht öffentlich zu machen, verdient Anerkennung. Die enttäuschten Gläubigen zurückzugewinnen, wird schwer sein. Es gelänge am ehesten, wenn man sie an der Wahl des Nachfolgers angemessen beteiligen würde.



OZ

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