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Kommentar Noch schlimmer geht immer
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00:00 06.01.2018

Diese Aussage von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) wird viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern entsetzen: Die A 20 bei Tribsees soll erst im Jahr 2021 wieder durchgängig befahrbar sein. Ob im Frühjahr oder erst im Herbst, das ist heute jedoch noch nicht klar.

Dass es so lange dauern soll, ist nicht die große Überraschung. Welchen Wert haben denn Terminangaben bei öffentlichen Großbauprojekten, etwa beim Flughafen Berlin Brandenburg? Oftmals keinen.

Aber es gibt noch eine zweite Hiobsbotschaft des Verkehrsministers. Und die ist sehr viel prekärer: Auch die geplante Umleitung der abgestürzten Trasse, die bis zum Sommer befahrbar sein sollte, wird sich verspäten.

Das ist besonders tragisch, vor allem für die Einwohner von Langsdorf. Sie sind die wahren Opfer dieses Desasters. Seit Monaten wird der gesamte Autobahn-Verkehr durch ihren kleinen Ort umgeleitet.

Und ein Ende ist nicht abzusehen.

Dass die Sanierung der Ostseeautobahn so lange dauern soll, wird die Entwicklung des Landes – im Besonderen Vorpommerns – behindern. Die Touristiker und Gewerbetreibenden auf Rügen und Usedom werden es zu spüren bekommen.

OZ

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