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00:01 23.10.2017
Von Thomas Luczak

Es zerstört die Meeresumwelt, führt zu Überdüngung und sauerstoffarmen Todeszonen, und ist darüber hinaus auch recht unappetitlich: Viele Containerschiffe, Tanker, Fähren und Kreuzliner pumpen ungeklärtes Abwasser – zum Beispiel aus Toiletten und Duschen – einfach so in die Weltmeere. Außerhalb von Nord- und Ostsee ist das unter bestimmten Umständen sogar völlig legitim: Zum Beispiel, wenn das Schiff mehr als zwölf Seemeilen von der Küste entfernt und mindestens vier Knoten schnell ist. Oder weniger als 15 Personen an Bord hat.

In der Ostsee, wo strengere Bestimmungen gelten, werden die Grenzwerte für das Einleiten von Abwasser in den kommenden Jahren dagegen nochmals verschärft. Die Folgen: Viele Kreuzliner und Passagierfähren brauchen bessere Filter- und Kläranlagen, Häfen müssen Möglichkeiten schaffen, in kurzer Zeit große Mengen Schmutzwasser zu entsorgen. Investitionen, von denen nicht klar ist, ob sie sich irgendwann einmal rechnen. Die aber dennoch notwendig sind, um das sensible Ökosystem Ostsee zu schützen. Und die eigentlich weltweit angestrebt werden sollten. Jedoch: Außerhalb der Ostsee sind ähnliche Schutzzonen derzeit nicht absehbar.

OZ

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