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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 06.03.2013

Langsam sollte sich der Trainer fragen, ob er nicht auch Woche für Woche etwas falsch macht. Dass die Trainer bei Hansa in jedem Spiel die Startaufstellung auf etlichen Positionen verändern, hatten wir ja schon immer. Nun gehört Fascher endgültig auch dazu. Schade, dass ein Trainer, der die Mannschaft nicht mehr erreicht, so lange weiter machen darf, Geld hin oder. Die Zuschauer werden immer weniger, Hansa steht kurz vor dem Abstieg — und das auf lange Sicht. Nur im Verein merkt es niemand. Armes Hansa, schade um die langjährigen treuen Fans, die weite Reisen auf sich nehmen und nur Niederlagen mit unterirdischen Leistungen zu sehen bekommen.

Peter Ahrens, Rostock Viele Umstellungen, wenig Spiel-Ideen

Zum selben Thema: Es ist noch gar nicht so lange her (Dezember), da verkündete Herr Fascher großmundig auf einer Pressekonferenz, dass er an Leistungen und Ergebnissen der Mannschaft 2013 gemessen werden möchte. Jeder kann nun sehen, dass Hansa noch schlechter spielt, nicht nur gemessen an reinen Ergebnissen. Nicht nur, dass permanent Woche für Woche Umstellungen in der Mannschaft vollzogen werden. Die Mannschaft hat ein Riesenproblem mit der Kreativität und Ideen im Spiel. Sicher ist dies auch den Verletzungen geschuldet. Herr Fascher, anderen Trainern sagt man nach, sie hinterlassen eine Handschrift. Wo kann man ihre erkennen? Nach nun 9 (!) verlorenen Spielen verkündet Herr Fascher, dass er gut mit Herrn Vester

kann und von dort nichts zu befürchten hat. Wird beim FC Hansa gar nicht mehr nach Ergebnissen bewertet? Torsten Schmielau, Berlin

Jagdstreit trifft Nationalpark und Umweltverbände

Zu „Brutale Jagden im Nationalpark: Backhaus straft Oberjäger ab“ (OZ, 2./3. 3.): Der seit Wochen schwelende Streit schadet dem Ansehen von Nabu, Ökologischem Jagdverein und vor allem den Nationalparks in MV. Es ist der Höhepunkt unterschiedlicher Auffassungen zu Akzeptanz und Wilddichte von Schalenwild (speziell Dam-, Rot-, Rehwild) in Nationalparks. Interessanterweise stellen sich Landes- Nabu-Chef Schwill sowie Frau Emmert hinter den Jagdleiter, ohne dass sie bei den Jagden anwesend waren. Hier zeigt sich, dass der Tierschutz und geltendes Jagdrecht bei genannten Personen offensichtlich keinen hohen Stellenwert besitzen. Die „traditionellen“ Jäger als „Trophäensammler“ und „Bleifrei-Verweigerer“ zu denunzieren ist die alte, medienwirksame Masche der 45!, teils ohne Jagderlaubnis ausgestatteten, Mitglieder des botanisch geprägten „Ökologischen Jagdvereins“. Die notwendige Bejagung des Wildes unterliegt neben der „Effizienz“ auch und vor allem den gesetzlichen Vorschriften sowie der Ethik in der Jagdausübung — auch auf und in Landesflächen! Herr Minister Backhaus täte gut daran, umgehend die jagdliche Praxis in den Nationalparks auf den Prüfstand zu stellen und erwiesenes Fehlverhalten von Landesbeamten zu ahnden, um weiteren Schaden vom Ansehen der Nationalparks in der Bevölkerung und bei Touristen abzuwenden. Holger Nebel, Lohme

OZ

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