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OZ-LESERBRIEFE

Leserbriefe OZ-LESERBRIEFE

Pleiten, Pech und Pannen aus dem Kultusministerium Zu „Wir lassen uns das Platt nicht plattmachen“ (OZ, 6.3.): Kaum ein Tag vergeht, an dem Neues aus dem Kultusministerium an die Öffentlichkeit dringt, das einem die Zornesröte ins Gesicht treibt.

Sei es die unendliche Theaterdebatte, die langsam erpresserische Züge annimmt, sei es das Chaos in der Bildungslandschaft, sei es der unsägliche Streit um das Max-Samuel-Haus in Rostock, um nur einige Bespiele zu nennen. Hier ist ein Minister am Werk, der anscheinend seinen Job nicht beherrscht und langsam, aber sicher die Kulturlandschaft in MV kaputt macht. Neuester Clou aus dem Hause Brodkorb: Ein bereits ergangener Ablehnungsbescheid an den Landesverband Plattdeutscher Bühnen wird zurückgezogen — schuld ist der Abteilungsleiter Kultur im Kultusministerium. Viele in der Kulturszene kennen Dr. Enoch Lemcke als langjährigen engagierten Sachwalter kultureller Interessen. Jetzt kriegt der den „Schwarzen Peter“

zugeschoben — eine glaubhafte Erklärung seitens des Ministers klingt anders. Irgendetwas ist faul im Staate.

Karsten Schmidt, Rostock

Die Schweizer machen es uns vor Zu „Manager-Gier: Gibt‘s auch in Deutschland ein Gesetz?“ (OZ, 5.3.): Große Anerkennung auch bei der deutschen Politik und in unseren Medien: Die Schweizer machen‘s richtig, sie zeigen ihren Regierenden den Mehrheitswillen des Volkes und damit den Weg, der politisch im Land der Eidgenossen gegangen werden soll. In Deutschland müssten wir zunächst einmal die gesetzlichen Grundlagen für Volksbefragungen schaffen. Ein direktes Mitspracherecht des Wählervolkes bei wichtigen Entscheidungen würde gewiss ein wirksames Mittel gegen die hierzulande so oft beklagte Politikverdrossenheit sein. Aber würden unsere „Volksvertreter“ dieses Mitspracherecht überhaupt wollen? Sie — die natürlich eine „ganz andere Sicht auf politische Notwendigkeiten“ haben — müssten ihren Wählern viel öfter Rechenschaft ablegen über Vorhaben, die sie durchzusetzen gedenken. Jörg Rau, Rostock

Die CDU und die

verdrehten Tatsachen

Zu „Nordost-CDU flirtet mit den Grünen“ (OZ, 5.3.): So, so, die MV-Schwarzen liebäugeln also auch mit einer schwarzgrünen Koalition. Warum auch nicht. Das Land muss regiert werden, und wenn es für die beiden Blöcke einzeln nicht reicht, erfordert es die Vernunft, sich auch mit einem ungeliebten Partner zu einigen. Der Obergrüne Trittin ist ja auch schon äußerst vorsichtig bei seiner Wortwahl, wenn es um mögliche Koalitionen im Herbst geht. Aber was verkündet CDU-Mann Rehberg da in der OZ? Die Grünen hätten „eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht“? Sieh mal einer an! So kann man Tatsachen verdrehen. Wer hat denn plötzlich von Atomstrompolitik auf erneuerbare Energien umgeschaltet, dass man sich verwundert die Augen reibt! Wer hat die Wehrpflicht abgeschafft, die so lange eine heilige Kuh der Konservativen war? Wer sieht mittlerweile auch ein, dass ein Mindestlohn hermuss! Die CDU hat notgedrungen sich in Richtung Grüne und SPD bewegt, so wie es die Bevölkerungsmehrheit will. Nicht umgekehrt!

Joachim Lange, Bad Doberan

OZ

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