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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 09.03.2013

privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen. Fahrpreise werden steigen und dringendst notwendige Sanierungen, z.B. des Streckennetzes, zurückgestellt. 6,5 Milliarden Euro für einen Bahnhof — welch ungeheuerliche Geldverschwendung! Würden 6,5 Milliarden Euro anstatt in einen Bahnhof in Stromtrassen investiert, könnten an Nord- und Ostsee die Produktion von „grünem Strom“ zügig ausgebaut und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Meilenstein in der Energiewende wäre erreicht, mit fairen Stromkosten für alle Verbraucher. Es macht wütend, dass Politiker, die für skandalöse Fehlentscheidungen wie Stuttgart 21, Großflughafen Berlin, Elbphilharmonie mitverantwortlich sind, nicht gefeuert werden, sondern sich wieder Spitzenplätze auf den neuen Wahllisten sichern konnten!

Hartmut Kamin, Neuenkirchen Armutszeugnis für die Politik

Zu „Kluft zwischen Arm und reich wächst“ (OZ, 7.3.): Herr Rösler (FDP) hat als Wirtschaftsminister Einfluss auf die Erstellung des Armutsberichtes genommen und damit die Wirklichkeit in Deutschland verklärt. Millionen von Menschen erhalten in Deutschland keine fairen Löhne. Sie arbeiten für weniger als 7 Euro je Stunde und können ihre Familien damit nicht ernähren. Die Politiker haben den Unternehmen ausreichend Instrumente, wie Leih -u. Zeitarbeit, 400-Euro-Jobs , prekäre Arbeitsverhältnisse und Unterschied in der Vergütung zwischen Ost u. West, geschaffen, um diese Löhne zu zahlen. Diesen Menschen bleibt nur der Weg in das zuständige Jobcenter, um aufstockend

ALG II zu beantragen. Der Steuerzahler subventioniert damit indirekt die Gewinne der Unternehmer, die sich auch immer weniger an der Finanzierung des Staates beteiligen.

Karl-Heinz Pelz, Karow Ist die SPD für Hotellöhne verantwortlich? Zu „SPD-Parteitagshotel zahlt

keinen Mindestlohn“ (OZ, 7.3.): Schlimm genug, aber wenn das so ist,wird immer deutlicher, dass nur ein gesetzlicher Mindestlohn, unabhängig vom Bundesland, diese Zustände ändern kann. Ist jetzt die SPD dafür verantwortlich, dass es offensichtlich in ganz MV kein Hotel gibt, das seine Mitarbeiter anständig bezahlt? Gerade das soll sich ja ändern. Ich empfehle, einmal die Löhne zu recherchieren, die beim politischen Aschermittwoch mit Frau Merkel gezahlt wurden. Diese Art von Schuldzuweisung ist unfair.

Josef Schlabotnik, Marlow So könnte auch Hansa unterstützt werden

Zu „Steinbrück sprach ,Klartext‘ in Rostock“ (OZ, 7.3.) Sehr guter Vorschlag, Herr Steinbrück. Für Ihren nächsten Auftritt könnten Sie die DKB-Arena anmieten. So könnte auch der FC Hansa unterstützt werden. Außerdem sollten die Drittliga-Spieler gleich als Servierkräfte eingesetzt werden. Damit umgeht man mit großer Sicherheit die Mindestlohn-Klippe.

Wolfgang Brix, Krummenhagen

OZ

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