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OZ-LESERBRIEFE

Leserbriefe OZ-LESERBRIEFE

Zu „Mehdorn: Flughafen möglichst schnell bauen“ (OZ vom 11. 3. 2013): Herr Mehdorn hat sich an seinem ersten Arbeitstag noch recht ahnungs- und ratlos gezeigt, wie das Flughafenprojekt BER irgendwann erfolgreich realisiert werden soll.

BER irgendwann erfolgreich realisiert werden soll. Aber was schon feststeht, ist sein Grundgehalt — mit und ohne Erfolg: 600 000 Euro. Für einen Ahnungslosen finde ich schon ganz schön heftig.

Peter Thiemann, Ostseebad Nienhagen

Kein Schuss bei den Rosenheim-Cops Zur Tatort-Diskussion um Til Schweiger: An manchen Abenden reiht sich fast eine Krimi-Serie an die andere. Ob das das neue Fernsehprogramm ist, welches die Bevölkerung sehen möchte, kann ich nicht beurteilen. Aber in allen Krimis wird geschossen, gibt es Explosionen und Unfälle, wirbeln Menschen und Material durch die Luft,wie bei „Alarm für Cobra 11“. Es gibt aber auch eine Krimi-Serie, da fällt durch Polizeibeamte nicht ein Schuss. Sie heißt „Die Rosenheim-Cops“. Es geht auch ohne Ballerei. Johann Helbig, Rostock

Glaube nur den Studien, die du erstellst hast !

Zu: „Öko-Studie — Energiewende wird günstiger“ (OZ vom 12. 3.):

Bei dem Auftraggeber und dem Bearbeiter der Studie zu den Kosten der Energie-Wende musste dieses Ergebnis herauskommen, denn sonst wären die Auftrageber nicht glaubwürdig. Vor geraumer Zeit bezifferten die Grünen die Strompreissteigerung durch die Energie-Wende als gering und vertretbar für alle. Also auch für die Geringverdiener. Heute sind bedeutend höhere Preise für den Strom aktuell und für die Geringverdiener oft schon kritisch.

Sicherlich waren alle von Bundesumweltminsiter Altmaiers Aussage schockiert. Ich finde es aber besser, dem Volk und den Wählern solche Zahlen zu nennen, als weiter alles nur schönzumalen. Wer sich auch anderweitig über die Kostenentwicklung der Energie-Wende informieren möchte, kann dies unter www.eike-klima-energie.eu.... oder unter www.buerger-fuer-technik.de und sich danach eine eigene Meinung bilden. Stefan Barthel, parteilos, per E-Mail

Angeln für Kinder: Fische sind kein Gemüse

Zu „Kinder sollen ohne Schein angeln“ (OZ, 27. 2.): Ich bin im ländlichen Raum mit Haus- und Nutztieren aufgewachsen. Trotzdem halte ich es für haarsträubend, wenn irgendwelche Angler in fast jedes Gewässer ihre Ruten reinhalten dürfen ohne auch nur die geringste Ahnung von dem zu haben, was sie da töten. Dies gilt besonders für Kinder. Gerade diese sollten erst mal Fische als Lebewesen in ihrem nassen Umfeld kennenlernen, bevor sie zur Tat schreiten dürfen. Dass ein Minister dieses Vorgehen noch als sinnvollen Zeitvertreib betrachtet, spricht Bände und zeigt, dass sich hier in der Grundeinstellung einiges ändern muss. Ein Fischereischein muss für alle Pflicht sein. Diese ganze Diskussion sollte nicht Politikern überlassen werden. Meeres- und Flusstiere haben offenbar überhaupt keine Lobby. Die werden standardmäßig behandelt wie Gemüse. Gottseidank gibt es Organisationen wie Peta, Greenpeace etc.

Andreas Stein, Bottrop, Nordrhein-Westfalen

OZ

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