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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 20.03.2013

ht her, dass die Sparer beruhigt wären. Unsere Kanzlerin hat einen Beruhigungsversuch gemacht. Europaweit bleiben Sparer beunruhigt, denn sie glauben den Erklärungen nicht mehr. Solange es der Kanzlerin wichtiger ist, die Finanzmärkte zu beruhigen, wird jeder Rettungsversuch aus der EU-Finanzkrise scheitern. Dennis Klüver, Rehna

NPD nicht verbieten —

demokratisch bekämpfen

Zu: Regierung will kein NPD- Verbot“ (OZ, 19.3.): Man kann die Begründungen „für“oder „gegen“ ein NPD-Verbot sehen, wie man will. Ich denke, dass die fünf FDP-Minister richtig gehandelt haben, indem sie ihre Zustimmung zum NPD-Verbotsverfahren verweigerten. Wenn ein Antrag zum gegenwärtigen NPD-Verbot beim Bundesverfassungsgericht eingeht und die Richter stellen die Frage, ob durch die NPD die freiheitliche, demokratische Grundordnung in Deutschland gefährdet ist, muss diese Frage mit „Nein“ beantwortet werden. Was dann? Es muss doch wohl in Deutschland möglich sein, eine solche neofaschistische Partei demokratisch zu bekämpfen. Johann Helbig, Rostock

Verbot fände eine satte Mehrheit des Volkes Zum selben Thema: Demokratische Entscheidungen stützen sich auf Mehrheiten. Ein Verbotsantrag der NPD beim Bundesverfassungsgericht hat de facto eine satte Mehrheit, nämlich von der Mehrheit des deutschen Volkes, wie Umfragen eindeutig beweisen. Ob aber die Bundesregierung einen Verbotsantrag stellt, entscheidet offenbar eine Minderheit, nämlich der kleine Koalitionspartner der großen CDU/CSU, die FDP. Der oberste „freie Demokrat“ Rösler hat erklärt, dass es bei der Ablehnung eines Verbotsantrages durch die FDP bleiben wird. Nun könnte ja die CDU/CSU mit ihrer satten Mehrheit im Kabinett und Kanzlerin an der Spitze den kleinen Koalitionspartner überstimmen, doch offenbar ist man dazu nicht bereit. Die Union macht einen Bückling vor ihrem Mini-Koalitionspartner. Die Bundesregierung lässt die Länder, die einen Verbotsantrag stellen wollen, schmählich im Stich. Volkes Stimme wird ignoriert.

Hans Bremerkamp, Rostock

Hansa braucht jetzt Ruhe und keinen neuen Trainer Zur Lage von Hansa Rostock: Die Kogge hat schwer Schlagseite, an einigen Stellen tritt Wasser ein. Das rettende Ufer ist bei weitem noch nicht in Sicht. Sich jetzt auf die Suche nach Schuldigen zu machen, ist vielleicht für das persönliche Ego und den Stammtisch förderlich, es hilft zu dieser Zeit aber nicht. Im Gegenteil. Diese Diskussion wird 100% von kompetenter Stelle nach der Saison geführt werden. Fakt ist: Der Verein braucht jetzt Ruhe. In- und extern. Einen neuen Trainer kann Hansa sich nicht leisten. Ob dieser dann besser wäre, steht auf einem anderen Papier (siehe Dieter Eilts). An die Berufsnörgler: Unterstützt den Verein und arbeitet nach der Saison aktiv mit an einer Verbesserung! Ansonsten besteht die Gefahr, dass es zum Profi-Fußball nur nach Berlin oder Hamburg geht! Jan Beckmann, Hamburg

OZ

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