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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 21.03.2013

beln der Einlagensicherung gescheitert ist. Für den weiteren Weg muss man Zypern Glück wünschen. Die Probleme sind nämlich nicht kleiner geworden. Am Tropf der EU hängen oder Vasall Russlands sein — aus Sicht eines souveränen Volkes die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ulf Findeis, Rostock

Warnschuss für die deutschen Sparer Zu „Zypern-Drama: Merkel erneuert Garantie für deutsche Sparkonten“ (OZ, 19.3.): Was die EU-Kommis- sion in Fragen Hilfspaket für

Zypern beschließt, hat sogar die Bundeskanzlerin Frau Merkel in Angst versetzt. Sonst hätte sie nicht sofort, entgegen ihrer sonstigen Zurückhaltung, ihren Regierungssprecher beauftragt, die deutschen Sparer zu beruhigen. Die Schlussfolgerung lässt zu, dass die Regierung befürchtet, die deutschen Sparer könnten unangemessen reagieren. Ein Warnschuss ist es allemal. Sollte die Euro-Krise Deutschland erreichen, wäre die Regierung auf die Spareinlagen der Bürger angewiesen. Deshalb wird seitens der Regierung auch immer wieder betont, dass die deutschen Spareinlagen sicher sind. Wer es glaubt, dem ist nicht zu helfen. Werner Mrochen, Frauendorf Ein NPD-Verbot setzt dem braunen Spuk kein Ende Zu „Regierung will kein FDP-Verbot/ FDP legt sich quer“ (OZ, 19.3.): Wer die Meinung vertritt, dass ein NPD-Verbot dem braunen Spuk ein Ende setzt, irrt gewaltig. Ich gehe davon aus, dass sich nach einem Verbot mehrere Splittergruppen bilden werden, da sich Irrwege nicht automatisch durch das Verbot verbieten lasssen. Es ist eine naive Vorstellung, den NSU- Morden hätte mit einem Verbot begegnet werden können. Das StGB formuliert zahlreiche Tatbestände, die zu einer Strafverfolgung führen. Das Verbot der Tatausführung führt nicht dazu, dass die Taten nicht begangen werden.

Traurig, aber leider gesellschaftliche Realität. Ledo Nams, Stuttgart

Überfüllte Tiertransporte abschaffen

Zum verunglückten Schweinelaster auf der B 106 (OZ, 19.3.): Da hat es sich mal wieder gezeigt, was mit Tieren so passieren kann, wenn Tiertransporte total überfüllt sind. Haben wir Menschen denn keinen Respekt mehr vor dem Leben dieser Tiere! Es wird allerhöchste Zeit, dass solche Tiertransporte der Vergangenheit angehören.

Wir alle müssen einfach umdenken. Evelyn Förster, Göhren

Eine verunglückte Ansichtssache

Zu „Der 3,8-Millionen-Dollar-Unfall“ (OZ, 19.3.): Unter Ansichtssache schreiben Sie zum Unfall mehrerer Ferraris, der gerade geschehen sein soll! Nach meiner Information war dies schon am 5.

Dezember 2011! Wenn das der Fall sein sollte, wäre eine Richtigstellung angebracht! René Wenzel, Wismar

Die Redaktion: Sie haben recht. Unter den ins Redaktionssystem einlaufenden Hunderten aktuellen Fotos täglich hatte sich, offenbar ein Technik-Versagen, das besagte Unfall-Foto von 2011 eingereiht. Wir bitten um Entschuldigung.

OZ

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

04.06.2018

Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

04.06.2018

Seit Jahren ächzt die Wirtschaft unter einem Problem: der immer schlechter werdenden Zahlungsmoral.

04.06.2018
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