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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 15.04.2013

der Regierung und des Parlaments in Berlin gewesen wäre. Aber wetten: Berlin wird uns das eigene Versagen und Nichthandeln als wunderbares Beispiel dafür verkaufen, wie gut doch alles in unserem Land bestellt ist.

Albert Liedl , Sellin Hoffentlich schöpft Hansa aus Sieg Selbstbewusstsein

Zu „Sensation in Aachen: Rostocker gewinnen mit 4:3“ (OZ, 13./14.4.): Zwei Ligen tiefer leider, aber ein ähnlicher Verlauf wie in Bochum 1999: Auswärts zuerst 1:0 geführt, dann das Spiel aus der Hand gegeben, diesmal sogar mit zwei Toren zurückgelegen und trotzdem schließlich das Spiel zurückgedreht! Hoffentlich schöpft die Mannschaft daraus genug Selbstbewusstsein, um nun weiter zu punkten — damit der Klassenerhalt bald gesichert und der Kurs für die kommende Saison abgesteckt wird! So würde auch endlich die leidige Trainerdiskussion enden! Thomas Erwin Fuchs, Frankfurt

Wettbewerbsverzerrung in der 3. Liga?

Zur Diskussion um die 3. Fußballliga: Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass bei Aachen das Insolvenzverfahren eröffnet werden sollte und vielen Vereinen Punkte gegen Aachen verloren gehen würden, ist das nichts anderes als Wettbewerbsverzerrung in höchster Vollendung! Was für ein Verband, der das so für richtig hält! Der so oft beschworene sportliche Wettbewerb ist doch beim DFB nur hohles Gerede. Es wird einfach am„grünen Tisch“ über Auf- und Abstieg, über die Existenz von anderen Vereinen entschieden! Und dann spricht man von Seiten des DFB und der DFL von fairem Wettbewerb?

Anstatt klarer Worte von ihnen nur Schweigen in den Tagen, seit Aachen die Frage einer Insolvenz in die Öffentlichkeit brachte und für Unruhe in der 3.Liga sorgt. Sollte es sich sich also bewahrheiten, dass der DFB eine Mafia im Fußball ist, wie es oft in den Stadien zu hören ist? Detlef Reich, Berlin

Krebsregister hätte viel

früher kommen müssen

Zu „Nationales Krebsregister gestartet“ (OZ, 10.4.): Im Kampf gegen den Krebs hat die Bundesregierung ein neues Kapitel aufgeschlagen: das nationale Krebsregister.

In der DDR wurde dieses Kapitel 1952 aufgeschlagen. Jetzt schreiben wir 2013. Es wäre ein Leichtes gewesen, im Einigungsvertrag die Übernahme der DDR-Erfahrungen festzulegen. Warum geschah das nicht?

Winfried Schwarzer, Rostock Der Verteidigungsminister zieht beleidigt ab

Zu „Nicht zu Wort gekommen: Verteidigungsminister tritt ab (OZ, 12.4.): Wenn sich der Verteidigungsminister bürgernah zeigt, dann muss er nun auch mit der Realität leben. Die Studenten haben den einzigen Weg gewählt, der ihnen blieb, ihre Kritik zum Ausdruck zu bringen. Sich einfach hinzusetzen, damit de Maizière seinen Monolog von sich geben kann und ein paar schicke CDU-Werbebilder geschossen werden können, hat mit Meinungsfreiheit und Demokratie nichts zu tun. Aber so zieht er beleidigt ab und stellt sich nicht seiner Verantwortung. Klaus-Dieter Seegert, Hagen

OZ

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

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Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

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