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OZ-LESERBRIEFE

Leserbriefe OZ-LESERBRIEFE

Zu „Endlagersuche: Wird Atommüll in MV begraben?“ (OZ vom 13./14.4. 2013): Wenn MV schon in den Fokus der Suche rückt, dann können wir davon ausgehen, dass das wohl auch so kommen wird — egal, ob nun im Westen Mecklenburgs oder im touristisch stärkeren Nordosten.

urgs oder im touristisch stärkeren Nordosten. Dazu kommt, dass die ach so grünen Grünen dabei eine üble Rolle spielen. Dass wir eine Kernkraft-Historie in Lubmin haben, sollte bei der Betrachtung bedeutungslos bleiben, wie ich finde. Was könnte in den Augen der Politiker für ein Endlager in MV sprechen? Erstens die geringste Bevölkerungsdichte in Deutschland (Quelle: Wikipedia) und zweitens die Konzentration des Tourismus auf nur wenige Monate im Jahr. Und drittens hat schon vor einigen Jahren ein schlauer Professor „festgestellt“, dass die Bevölkerung in MV weniger intelligent ist als Menschen in anderen Bundesländern (!), dies wohl auf der Grundlage geringerer Bildung und eines generalisierten Alkoholismus (Studie wurde in der Presse veröffentlicht). Schlussfolgerung: In MV wäre ein Endlager doch die Top-Lösung — wenn mal was schiefgeht, ist ein Strahlenschaden von Alkoholikern, Langzeit-Arbeitslosen und bildungsfernen Schichten doch ein vertretbarer Kollateralschaden, oder? Ich finde, wir sollten auf der Hut sein! Torsten Joswig, Binz

Besser Massentierhaltung als Kolkraben reduzieren

Zu „Backhaus gibt seltene Raben zum Abschuss frei“ (OZ, 15.4.): Herr Backhaus, Sie beweisen große Naturverbundenheit. Graureiher , Krähen und alle anderen von dieser „Abschusserlaubnis“

betroffenen Vogelarten gibt es seit Ewigkeiten — ohne dass dadurch das Gleichgewicht in der Natur gestört wurde. Wer hier stört, das ist der Mensch, vor allem solche mit einer Einstellung zur Natur wie scheinbar Sie und Ihr Ministerium. Gehen Sie besser gegen diese industrielle, profit-orienierte und am nationalen Bedarf vorbeigehende Massentierhaltung vor, da gibt es reichlich Handlunsgbedarf.

M. Schneiderheinze, Rostock

Mehr Multi-Jobber — US-Verhältnisse in MV

Zu „Mehr-Multi-Jobber-im Land: Tagsüber pflegen, abends putzen“ (OZ, 12.4.): Ein Artikel, der alles über die wirtschaftliche Situation der meisten Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern sagt.

Amerikanische Verhältnisse in unserem Bundesland. Wie sagt die CDU immer wieder? Arbeit muss sich lohnen. Eine Aussage, die dieser Artikel eindeutig widerlegt. Es ist doch egal, ob einer hochqualifiziert ist oder nur den Grundschulabschluss besitzt. Erstens sind es Menschen, die die Tätigkeiten ausüben und dafür sorgen, dass der Staat Steuereinnahmen bekommt. Wenn man jedoch lesen muss, dass die Vereinigung der Unternehmensverbände MV Zweifel an dieser Studie hat, so kann es nur bedeuten, dass der Unternehmerverband Nutznießer dieser Minijobs ist. Wenn ich dann noch lese, dass Vincent Kokert (CDU) davon spricht, nicht 8,50 Euro zu zahlen, sondern eine „spezifische Lohnuntergrenze“ für MV zu schaffen,kann man davon ausgehen, dass er nicht möchte, dass gute Arbeit auch gut bezahlt wird. Abschließend muss noch erwähnt werden, dass der Niedriglohnsektor von der SPD eingeführt wurde.

Klaus-P. Steinicke, Ahrenshagen-Daskow

OZ

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