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Kommentar Ohne Tüv geht’s auch
Mehr Meinung Kommentar Ohne Tüv geht’s auch
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00:00 10.09.2018

Havarierte Windräder sind ein Reizthema: Wenn Anlagen brennen, abknicken oder tonnenschwere Rotorblätter sich in die Ackerböden bohren, ist das Aufsehen groß. Zum einen – weil die Schäden weithin sichtbar sind. Zum anderen – weil die Vorfälle Wasser auf die Mühlen der Windenergie-Kritiker sind. Dass es an den immer größeren Windrädern zu Havarien kommt, ist eine Tatsache. Aber könnte eine Pflicht zur Tüv-Prüfung, diese Unfälle ausschließen?

Von Axel Meyer

Wohl kaum. Die Windräder werden beim Bau und der Inbetriebnahme geprüft, und wenn sie anschließend ihre Arbeit verrichten, regelmäßig gewartet und kontrolliert. Was sollte also der Tüv anders oder besser machen, um die Sicherheit zu erhöhen? Häufiger und genauer prüfen?

Gut möglich, dass über kürzere Prüfintervalle diskutiert werden sollte. Aber es ist fraglich, ob eine Pflicht zur Prüfung durch den Tüv die Sicherheit der Anlagen tatsächlich erhöhen würde. In Mecklenburg-Vorpommern drehen sich knapp 2000 Windräder, deren Anblick man verabscheuen mag. Die drei abgebrannten Anlagen in diesem Jahr sind an der Gesamtzahl gemessen verschwindend gering. Und gegen einen Blitzeinschlag schützt auch keine Tüv-Plakette.

OZ

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