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Leserbriefe PRESSESTIMMEN

Keine Waffen für syrische Rebellen „Dernières Nouvelles d'Alsace“ (Straßburg): Der Aufstand gegen Baschar al-Assad in Syrien hat mittlerweile eine andere Dimension erreicht.

Er ist zu einem Bürgerkrieg mit religiösen, ethnischen und stammespolitischen Vorzeichen geworden.

In Aleppo und anderen syrischen Städten kämpfen zusammengewürfelte Milizen ohne einheitliche Führung, die von Dschihadisten aus den verschiedensten Regionen unterstützt werden, so vermutet man.

Es wäre doch höchst peinlich, wenn Waffen aus Frankreich indirekt zur Ausrüstung von Gruppen beitragen würden, deren ideologische Brüder Frankreich in Mali bekämpft! Realistisch gesehen sollten die Europäer keine spektakulären Initiativen ergreifen. Europa ist im Nahen Osten leider keine glaubwürdige politische Kraft mehr, Frankreich und Großbritannien auch nicht.

Kampf gegen die Mafia des Tierhandels

„Le Monde“ (Paris): Man darf diesen illegalen Handel mit wilden Tieren nicht mehr als simples Umweltproblem behandeln. Die Staaten bräuchten beispielsweise bessere Möglichkeiten, um ihre Zöllner auszubilden, und sollten moderne Ermittlungstechniken einsetzen können, um die Tierschmuggler zu identifizieren. Das kostet Geld. Bis heute sind nur die großen privaten Umweltschutzorganisationen in der Lage, die erforderlichen Gelder aufzubringen. Sie sind zum wichtigsten Geldgeber der internationalen Fahndungsbehörde Interpol geworden, die selbst nicht genug Geld hat. Der Tierschmuggel kann jedoch nur gestoppt werden, wenn der Hauptkunde China auch handelt. In Bangkok hat die internationale Gemeinschaft auf eine Drohung mit Strafen verzichtet. Stattdessen hat man Peking Zeit gelassen, um einen Aktionsplan auszuarbeiten. Es ist zu befürchten, dass dies nicht reicht.

Krieg hat sich nicht gelohnt „Neue Zürcher Zeitung am Sonntag“: Von einer stabilen und sicheren Demokratie ist der Irak immer noch weit entfernt. Auch nach zehn Jahren Krieg. Und die Theorie vom befreiten Irak, der als erster Dominostein fallen und die ganze Region zum Guten verwandeln würde, erwies sich als Wunschtraum. Der Preis der Invasion — 4400 tote US-Soldaten, zahllose Verletzte und Ausgaben von 2,2 Billionen Dollar auf Pump — war und ist für die USA gigantisch und hat die Nation erschöpft. Der Irakkrieg hat in Amerika überdies eine Phase des Isolationismus eingeleitet, die länger andauern könnte. Betrachtet man die Folgen, vergleicht sie mit den Kosten und fragt: Hat sich der Krieg gelohnt? Dann ist die nüchterne Antwort: Nein.

Atombombe in den Händen eines jungen Politikers „The Sunday Times“ (London): Der 30-jährige Führer Nordkoreas, Kim Jong Un, hat in den letzten Monaten eine Atombombe getestet, Raketen abgeschossen und einen Nichtangriffspakt mit Südkorea für ungültig erklärt. Massenvernichtungswaffen in den Händen eines unerfahrenen Staatsführers haben zu einer gefährlichen Situation geführt. US-Präsident Obama scheint auf China zu setzen, um Nordkorea unter Kontrolle zu halten. (Der frühere US-Außenminister) Henry Kissinger sagt, Washington sollte zusammen mit Peking eine Strategie ausarbeiten, um auf die Eskalation der Korea-Krise zu reagieren.

OZ

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Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.