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00:00 17.04.2013

in zweifelhafter Manier vom Staat erworben. Erneut steckte ein anonymer Anbieter dahinter, der sich den Datenklau fürstlich vergüten ließ. Ein anrüchiges Geschäft also. Doch was ist die Alternative? Auf die brisanten Steuer-Daten verzichten und so die staatliche Moral hochhalten? Wohl kaum. Denn das würde die Behörden gegenüber allen ehrlichen Steuerzahlern ins Zwielicht rücken. Nicht von ungefähr hat auch die Bundesregierung ihren Segen zu dem jüngsten Ankauf gegeben.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schwant wohl, dass es schlecht zusammenpasst, einer besseren Verfolgung von Steuerkriminellen das Wort zu reden, aber eine sich konkret dafür bietende Gelegenheit zu ignorieren. Womöglich hat auch der heraufziehende Wahlkampf diese Einsicht befördert.

Steuer-CD: Selbstanzeigen

mindern Schwarzgeld-Plage „Handelsblatt“ (Düsseldorf) zum selben Thema: Die nun zu erwartende neue Welle der Selbstanzeigen dürfte aber dazu beitragen, dass das Schwarzgeld-Problem deutscher Kunden in der Schweiz immer kleiner wird. Es ist dieses Altlastenproblem, das die Schweiz bisher so vehement gegen den automatischen Informationsaustausch auftreten lässt. Denn ohne die Klärung der Vergangenheit würden Bestandskunden über den Informationsaustausch enttarnt werden. Sprich, die Schweiz würde jene Kunden ans Messer liefern, die sie in der Vergangenheit mit dem Bankgeheimnis angelockt hat.

OZ

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