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Kommentar Pendler brauchen starke Nerven
Mehr Meinung Kommentar Pendler brauchen starke Nerven
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00:02 30.11.2017
Von Frank Pubantz

Das Positive zuerst: Die Deutsche Bahn baut massiv weiter an ihrem Streckennetz in MV. Das war nicht immer so. Wo investiert wird, darf man auf Verbesserung hoffen. Dass dabei lieb gewonnene Gewohnheiten zeitweilig leiden werden, ist zu erwarten. Am härtesten dürften die Bauarbeiten im kommenden Jahr Pendler zwischen Stralsund und Rostock beziehungsweise zwischen Rostock und Schwerin/Hamburg treffen, wo Züge über Monate ganz ausfallen oder Busse als Ersatz dienen. Satte dreieinhalb Stunden von Rostock bis Hamburg – das ist eine Hausnummer! Pendler brauchen künftig starke Nerven.

Größer noch ist die Sorge, ob dieses sorgsam gewobene Netz der angeblich möglichst geringen Beschwerlichkeit für Kunden auch funktioniert. Zuletzt war die Bahn oft unpünktlich. Züge kamen Stunden zu spät, andere mussten warten. Manchmal erfahren Fahrgäste eher zufällig (oder gar nicht), dass ihr Transportmittel gerade am anderen Gleis steht. Da gibt es für das Unternehmen Zukunft einiges an Kundenzufriedenheit aufzuholen.

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OZ

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