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00:01 10.05.2017

Ein guter Tag für Bausparer: Während der Darlehensphase dürfen Bausparkassen keine Kontogebühr von ihren Kunden verlangen. So hat der Bundesgerichtshof entschieden. Diese Gebühren seien eine unangemessene Benachteiligung der Bausparer.

Jeder, der einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, kennt den Ärger beim Blick auf den jährlichen Kontoauszug: Dort steht ein Betrag, der – egal wie hoch – die Stimmung trübt. Man fragt sich: Was hat denn diese Summe mit dem Darlehen zu tun, das angespart wird?

Nichts, urteilt jetzt der Bundesgerichtshof. Die Bausparkassen wälzten Kosten für Leistungen ab, die sie in ihrem eigenen Interesse erbringen. Dafür erhalten sie ja Darlehenszinsen.

Bausparen als Form der Haus- oder Wohnungsfinanzierung ist beliebt in Deutschland – bis heute. 2016 wurden 2,2 Millionen Verträge neu abgeschlossen. Als Signal an ihre Kunden sollten die Bausparkassen das Urteil rasch umsetzen. Der BGH hat erneut verbraucherfreundlich geurteilt: Für Kreditkonten bei Banken wurden solche Gebühren bereits gekippt. Mit dem aktuellen Urteil wird die Idee des kollektiven Bausparens nicht beschädigt. Im Gegenteil. Damit wird eine Ungerechtigkeit abgeschafft.

OZ

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