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Kommentar Pseudo-Künstler
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00:00 18.07.2013
Von Schabnam Tafazoli

Worüber reden wir hier? Doch nicht über einen Rapper, der als Künstler ernst genommen werden möchte und glaubt, dass es in Deutschland gesellschafts-politisch einen Kontext für seine Aussagen gebe?!

Bushido hat weder soziale Probleme noch versteht sich sein Sprechgesang als großartige Kunst — beides ein wesentlicher Bestandteil im US-Rap, wo das Genre seinen Ursprung hat.

Der Mann hat nichts zu beklagen und niemanden sinnlos zu bedrohen. Und dass er auf dem Index gelandet ist, wird weder ihn noch seine Fans stören; das macht die Sache nur authentischer — aber darum geht es nicht.

Die Indizierung ist deshalb richtig, weil sie dem Pseudo- Künstler die Glaubwürdigkeit nimmt. Bushido ist kein Vorbild für Integration oder Jugendliche mit Migrationshintergrund. Bushido ist kein Rapper, der Grenzen überschreitet, um bewusst auf Missstände aufmerksam zu machen. Der Mann will mit Beleidigungen Geld verdienen. Je mehr das in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, desto weniger bemüht man sich, so etwas als Kunst zu tolerieren. Kulturseite

OZ

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