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Kommentar Rattenfänger-Post
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00:00 11.04.2013

Neonazis in deutschen Gefängnissen verständigen sich über geheime Kanäle mit Gesinnungsgenossen. Eigentlich ist das keine Überraschung, da man davon ausgehen muss, dass vom Handy bis zum Rauschgift praktisch alles in Haftanstalten geschmuggelt wird.

Dennoch sollte das jetzt entdeckte Netzwerk nicht unterschätzt werden. Rechten Rattenfängern bietet sich während ihrer Haftzeit ausreichend Gelegenheit, ihre Ideologie zu verbreiten und so auch bis dato unbelastete Gefangene mit rechtem Gedankengut zu infizieren. Das wissen auch die rechtsextremen Parteien, die sich bereits früher in ähnlichen Netzwerken engagiert haben.

Spätestens die Tatsache, dass auch Kontakt zur Terrorzelle NSU gesucht wurde, muss die Alarmglocken schrillen lassen. Es wäre eine Katastrophe für den Rechtsstaat, wenn Beate Zschäpe nach den Morden der NSU nun auch noch zur Knast-Ikone einsitzender Neonazis aufsteigen würde. Hier droht nach den Ermittlungspannen und dem Gerangel um die Plätze im Gericht der nächste Schlag ins Gesicht der Opferfamilien. Seite 1

OZ

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