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00:00 22.04.2013
Quelle: Frank Söllner

Es hat einige Tage gedauert, bis die deutsche Politik das blutige Geschehen von Boston zum Anlass nimmt, um über mehr Sicherheit, bessere Sicherheitstechnik, wahlweise schärfere Strafgesetze auch hierzulande zu fabulieren. Nach Wahrung einer gewissen Schamfrist prescht nun der Bundesinnenminister mit dem Verlangen nach mehr Kameras an besonders gefährdeten Plätzen vor.

Es fehlt eigentlich nur noch die Vorratsdatenspeicherung, bei der sich Union und Liberale auch wie Hund und Katz gegenüberstehen. Nein, eine wirkungsvolle Sicherheitspolitik, die die Größe der Gefahr, die Mittel ihrer Bekämpfung und die Grundrechte der Bürger ins rechte Verhältnis setzt, darf sich nicht in reflexhaften Forderungen ergehen.

Deshalb ist Friedrichs Forderung nach mehr Videoüberwachung nicht grundfalsch. Mit dieser Technik können etwa Täter schneller ermittelt werden, die im Bereich der Kameras Verbrechen begangen haben.

Doch immer erst nach der Tat. Kameras gaukeln Sicherheit vor, wo Polizisten nötig wären. Seite 4

OZ

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