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Kommentar Rumdoktern reicht nicht
Mehr Meinung Kommentar Rumdoktern reicht nicht
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00:05 19.10.2017
Von Frank Pubantz

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat offenbar keinen Plan, wie es dem Ärztemangel und weiteren Engpässen bei medizinischer Versorgung begegnen will. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) beschwor gestern erneut Telemedizin und Verknüpfung von ambulanter und stationärer Behandlung als Schlüsselthemen. Was genau dafür aber wann geschehen soll, sagte er nicht. Ein Konzept sei in Arbeit – so wie bei vielen anderen politischen Feldern auch. Das ist unbefriedigend. Schon jetzt fehlen allein 125 Hausärzte. Auf einen Termin beim Facharzt muss man mitunter ein halbes Jahr warten.

Die Zeit läuft gegen das selbst ernannte Gesundheitsland Nummer eins. Will es Medizin-Studenten nach dem Abschluss halten, muss es wohl weit mehr tun. Junge, hochintelligente Menschen wägen genau ab, wo ihre besten Berufschancen liegen: überall in Europa und darüber hinaus. Will man sie an das Land binden, müssen deutlich höhere finanzielle oder andere Verlockungen her.

Solange Politik aber nur an den Symptomen des Problems rumdoktert, wird es keine Besserung geben. Die Menschen in MV werden älter, das bringt automatisch mehr schwere Krankheiten mit sich. Höchste Zeit für Politik mit einem klaren Plan.

OZ

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