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Kommentar Schäbiges Spiel
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00:00 04.04.2014

War‘s das nun? Oder erwartet die Schiffbauer der Volkswerft Stralsund nach 19 Monaten Stellungskrieg eine weitere Runde im Schwarzen-Peter-Spiel zwischen Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann und dem größten Gläubiger, dem Land Mecklenburg-Vorpommern?

Fest steht: Es gibt auffällige Unterschiede in der Lagebeschreibung. Während Brinkmann die drohende Vertragskündigung der Reederei DFDS als „Detail“ abtut, verbreitet Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) vor dem Landtag Untergangsstimmung. Die Erklärung: Brinkmann will die Werft möglichst noch im Stück veräußern. Eine Zerschlagung wäre — auch für ihn selbst — nicht annähernd so gewinnbringend.

Glawe und mit ihm Regierungschef Erwin Sellering (SPD) haben dagegen den Schiffbau längst begraben. Ihnen kommen die Mängel gerade recht, um zum 30. April den Stecker ziehen zu können. Die Regierungsspitze nutzt die Fehler der Schiffbauer, um Verantwortung abzuwälzen. Brinkmann nutzt sie, um Tempo und Kasse zu machen. Was für ein schäbiges Spiel!



OZ

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