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Schulter an Schulter

Die SPD und der Mindestlohn Schulter an Schulter

Am Freitag stimmte die SPD mit Grünen und Linken im Bundesrat für einen flächendeckenden Mindestlohn. Weniger als 8,50 Euro sollen es nicht mehr sein. Nun müsse nur noch Schwarz-Gelb im Bundestag einlenken und alles würde gut an der Niedriglohnfront.

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So klingt Wahlkampfrhetorik aus dem Willy-Brandt-Haus.

Dass die Sache komplizierter ist, spürt die SPD gerade am eigenen Leib. Und zwar schmerzhaft. Schulter an Schulter tappen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und SPD-Landeschef Erwin Sellering in die Mindestlohnfalle. Während „Problem-Peer“ in Rostock „Klartext“ redet und Sellering in Salem zur Wiederwahl antritt, kellnern fleißige Arbeitsbienen. Für 6,62 Euro pro Stunde.

Zugegeben: Es gibt Kneipen und Hotels, die schlechter zahlen. Aber darum geht es diesmal nicht. Die 6,62 Euro offenbaren ein Kernproblem der SPD. Die Partei verfehlt ihre selbst gesteckten Ziele.

Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Das Lohn- und Tarifgefüge ist branchenspezifisch schwieriger, als es den SPD-Strategen lieb sein mag.

OZ

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Schwerin/Salem
Die SPD fordert 8,50 Euro in der Stunde – bucht aber auf Veranstaltungen Kellner für 6,62 Euro. Der Vorfall bringt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Landeschef Erwin Sellering in Erklärungsnot.

Die SPD fordert 8,50 Euro in der Stunde – bucht aber auf Veranstaltungen in Rostock und in Salem (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) Kellner für 6,62 Euro.

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