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Kommentar Schwarze Schafe bestrafen
Mehr Meinung Kommentar Schwarze Schafe bestrafen
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00:00 08.06.2017

Drei Anbieter von Betreuungsleistungen für Demenzkranke hat der Landesrechnungshof überprüft, dreimal wurde er fündig. In Abrechnungen tauchten teils gravierende Fehler auf; sogar vor Manipulation von Dokumenten machten Überprüfte laut Rechnungshof nicht Halt. Der kurioseste Fall: Ein Verein habe sich Angaben in Fahrtenbüchern und Anderes offenbar ausgedacht, Rechnungen doppelt abgerechnet, Einnahmen verschwiegen, um öffentliche Zuschüsse für seine Arbeit zu erhalten. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf einen unübersichtlichen Bereich der Pflege- und Betreuungswirtschaft. Er schadet vor allem der wichtigen Branche, die sich um Menschen in Notlagen kümmert.

Umso wichtiger wäre es, dass die aufgezeigten Mängel, die offenbar teils bewusste Trickserei, auch Konsequenzen für die Schwarzen Schafe unter den Anbietern haben. Heißt: Zurückzahlen von Fördermitteln und Sperre für die Zukunft. Immer wieder weist der Rechnungshof auf Schieflagen hin, die am Ende selten Konsequenzen nach sich ziehen. Das Sozialministerium kündigt an, die Fälle zu überprüfen. Das sollte das Mindeste sein. Besser wäre es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Missbrauch von vornherein ausschließen.

OZ

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