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Aida Cruises streicht Ägypten Sicherheit zuerst

Von Bernhard Schmidtbauer

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Ägyptens Pyramiden: Diese imposanten Bauwerke sehen und berühren zu dürfen — davon träumt wohl jeder Tourist, der die einzigartige Region im Norden Afrikas als Reiseziel gebucht hat. Den Passagieren des Kreuzliners „Aida Diva“ bleibt dies jedoch bis auf Weiteres verwehrt.

Die Entscheidung ist richtig: Denn das Urlauber-Schiff der Rostocker Reederei Aida Cruises steuert wegen der gewalttätigen Unruhen in Ägypten statt Port Said bis November Aschdod in Israel an.

Jerusalems Altstadt statt Sphinx von Gizeh heißt es nun.

Klar, über das Ägypten- Aus sind viele Reisende traurig. Sie sollten aber froh sein, wie wichtig ihre Sicherheit Aida Cruises ist. Die Reederei hat diese Entscheidung ja nicht aus Jux und Tollerei getroffen. Im Gegenteil, sie war wohlüberlegt: An erster Stelle stehen Leben und Gesundheit von Passagieren und Besatzung. Das Massaker 1997 im ägyptischen Luxor ist Mahnung genug — 58 Gäste und vier Ägypter starben.

Nein, solch ein Ferienende will niemand. Zum Urlaub, noch dazu auf einem Kreuzliner, passt kein Trip in Orte, wo Gewalt herrscht. Seite 7

 

OZ

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Rostock/München
Lieber auf Nummer sicher: Für Kreuzfahrt-Touristen fährt derzeit kein Schiff nach Ägypten.

Die Kreuzliner von Aida und MSC im Mittelmeer steuern stattdessen als Ausweichziele Israel und Kreta an.

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