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Kommentar Gute Nerven sind gefragt
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07:28 13.04.2019
Alexander Loew kommentiert die Staugefahr zum Osterverkehr Quelle: OZ
Rostock

Das Erfreuliche zuerst: Dieses Osterfest bringt keinen Schnee wie 2018, dafür Sonne, 20 Grad. Gut 200  000 Touristen kommen nach MV, mehr als im Vorjahr – ein gutes Geschäft für viele Betriebe.

Die schlechte Nachricht allerdings: Viele Gäste werden auf ihrer Fahrt in den Urlaub wohl stundenlang im Stau stehen. Denn „rechtzeitig“ zur ersten großen Anreise der Saison sind die wichtigsten Zufahrtsstraßen gespickt mit Baustellen.

Besonders prekär: Ausgerechnet unweit des A20-Lochs, wo rund um die Behelfs-Holper-Brücke ohnehin lange Staus drohen, sind weitere zehn Kilometer Autobahn nur einspurig befahrbar. Weil das Land dort Leitplanken erneuert. Der eine Stau geht dort im schlimmsten Fall gleich in den nächsten über.

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Und dann wird auch noch die B105 bei Ribnitz-Damgarten gesperrt, die eine Ausweichstrecke für Stralsund- und Rügen-Urlauber wäre. Bei allen Argumenten, die die Verantwortlichen für die Bauarbeiten haben: An den neuralgischen Punkten hätten sie die Straßen zu Ostern frei halten sollen, um Chaos zu vermeiden.

Für diejenigen, die nun an den Baustellen vorbei müssen, gibt’s drei Möglichkeiten: Ganz früh oder spät fahren, wenn die Straßen leer sind. Umleitungen nutzen, trotz der etwas längeren Strecken. Oder mit eisernen Nerven den Stau ertragen. Zum Glück wartet auf sie ja Urlaub in MV.

Alexander Loew

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