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Kommentar Strahlende Altlasten
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00:00 13.04.2013
Quelle: Frank Söllner

Es ist ganz logisch, dass kein Bundesland Standort eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle werden möchte. Jedoch: Deutschland nutzt die Kernenergie seit mehr als 50 Jahren. Sowohl der bislang angefallene als auch der bis zur Abschaltung des letzten Kernkraftwerks entstehende Atommüll muss irgendwo gelagert werden. Und zwar möglichst sicher. Daran führt kein Weg vorbei.

Potenziell geeignete Salzstöcke finden sich in ganz Norddeutschland — neben Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Sachsen-Anhalt eben auch in Mecklenburg-Vorpommern. In Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen gibt es Tonformationen, die als Standorte infrage kommen. Und im Bayerischen Wald bieten sich Granitvorkommen an.

So verständlich der Reflex ist, das eigene Bundesland bei der Endlagersuche ausklammern zu wollen: Alle Länder müssen sich an den mühsam ausgehandelten Kompromiss halten. Und niemand darf jetzt erklären, ein Endlager komme prinzipiell und von vornherein nicht infrage. Seite 1

OZ

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