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Stralsund funkt SOS

Keine Käufer für Volkswerft Stralsund funkt SOS

Von Thomas Luczak

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Quelle: Frank Söllner

Schlechte Aussichten für Mitarbeiter und Zulieferer der insolventen Volkswerft in Stralsund: Obwohl in der kommenden Woche die erste der beiden im Bau befindlichen DFDS-Fähren aus der Halle der P+S-Werft rollen wird, sind ernsthafte Käufer für den Schiffbaubetrieb nicht in Sicht. Es gebe derzeit keinerlei Verhandlungen, erklärte gestern Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann. Und, das Schlimmste: Es scheint nicht am Preis für die Werft zu liegen. Sondern schlicht und einfach an fehlenden Interessenten.

Die Gründe sind vielfältig: Neben der generellen Schiffbaukrise sorgen vor allem die von der Politik verursachten Unsicherheiten beim Bau von Offshore-Windparks für Zurückhaltung. Zudem stehen die Banken seit Jahren bei der Schiffsfinanzierung auf der Bremse. Und die Politik ist auch hier immer weniger bereit, mit Bürgschaften in die Bresche zu springen. Doch ohne Rechts- und Planungssicherheit für potenzielle Investoren droht nicht nur die Energiewende zu scheitern. Sondern auch das neue Geschäftsmodell vieler deutscher Werften. Seite 7

OZ

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Stralsund/Schwerin

Die Debatte um die Zukunft der Offshore-Windanlage erschwert laut Insolvenzverwalter die Suche nach einem Käufer für den Stralsunder Schiffbaubetrieb.

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