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Kommentar Swinetunnel: Auch die deutsche Seite kann profitieren
Mehr Meinung Kommentar Swinetunnel: Auch die deutsche Seite kann profitieren
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15:16 12.02.2019
Kommentar von Alexander Loew zum Swinetunnel Quelle: Archlogic / Frank Söllner
Swinemüde

Neues schürt Ängste – so ist das oft. Und daher regiert nun auch bei vielen Touristikern in Vorpommern die Sorge, dass der neue Swinetunnel zwischen Usedom und Wollin die deutsche Seite etliche Urlauber kosten wird. Denn die kommen durch die Unterführung nun viel schneller in die polnischen Seebäder.

Aber: Der Tunnel wird ja nicht nur eine Richtung haben. Ebenso fahren künftig polnische oder auch tschechische Urlauber über eine nagelneue Autobahn und den Swinetunnel schneller nach MV. Die Neugier auf die westlichen Seebäder ist dort groß, die Polen verdienen immer besser, und so viel günstiger sind die Hotelpreise dort nicht mehr.

Der Tunnel bietet also auch große Chancen für die deutsche Seite, bei genauem Hinsehen überwiegen sie sogar: Das östliche Vorpommern kann durch das Vorhaben auch wirtschaftlich enger mit Polen kooperieren, zum Beispiel die Häfen besser erreichen. Im Tourismus können neue Gäste gewonnen werden.

Der Tunnel selbst ist kein Problem. Das Millionen-Projekt zeigt aber auf, dass sich die deutsche Seite bewegen muss, um gegenüber den östlichen Nachbarn konkurrenzfähig zu bleiben.

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