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Teures Flickwerk

Kampf gegen Schlaglöcher Teures Flickwerk

Von Antje Bernstein

Der Winter weicht nicht ohne ein unliebsames Abschiedsgeschenk. Tiefe Krater im Asphalt, lange Risse in den Gehwegen — kaum eine Straße ist ohne Schlagloch. Autofahrer sind genervt, Radler und Fußgänger schlängeln sich um Stolperfallen. Der Winter hinterlässt Millionenschäden.

Selbstverständlich sind Bund, Land und Kommunen gut beraten, diese schnell zu beheben — allein schon, damit niemand zu Schaden kommt. Die Wahl der Mittel überzeugt indes wenig: Das Kaltmischgut entpuppt sich oft als kurzlebiges Flickmittel. Der ADAC empfiehlt, auf innovative Sanierungsverfahren, wie besonders haltbaren Asphalt mit Kunststoff-Zusätzen zu setzen. „Zu teuer“, winken Verantwortliche ab.

Doch: Auch Warnschilderwald und Billig-Material kosten Geld. Und wenn das Flickwerk nicht mal die nächste Frostnacht durchsteht, wird auch die vermeintlich günstige Sanierungs-Alternative teuer. Außerdem: Um einen sicheren Straßenverkehr für Autofahrer, Radler und Fußgänger zu gewährleisten, lohnt es sich, tiefer in die Tasche zu greifen. Gesundheit ist unbezahlbar.

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OZ

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