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Kommentar Träumerei
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00:05 15.05.2017

Die SPD in MV lebt offenbar in ihrer eigenen Welt. Beim Parteitag am Wochenende in Rostock versuchten die Genossen den Politikwechsel auf Bundesebene herbeizureden. Dabei stellt sich Spitzenkandidatin Manuela Schwesig klar gegen die Politik der CDU, ihres Koalitionspartners in Berlin, will sich vor der Bundestagswahl als direkte Gegenspielerin zur Kanzlerin in Stellung bringen.

Angela Merkel habe sicher Verdienste um das Land, aber keinen Plan mehr für die Zukunft, sagte Schwesig. Am selben Tag kassiert die SPD die dritte Niederlage bei einer Landtagswahl in Folge. Während der Stern des gepriesenen SPD-Retters Martin Schulz und damit einer angeblich neu erfundenen SPD unübersehbar sinkt, reden die Genossen im Nordosten vom Einzug ins Kanzleramt. Das ist aus heutiger Sicht norddeutsche Träumerei.

Die MV-SPD kritisiert Stillstand im Bund – und setzt selbst durchweg auf Kontinuität beim Personal. Der zaghafte Aufstand eines linken Genossen in Rostock bei der Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl wurde verhindert. Eine Partei, die vier Jahre im Bund mit der CDU regiert und nun plötzlich auf Frontalkurs steuert, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Irgendjemand muss die SPD im Land wachrütteln.

OZ

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