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Trend zu XXL

Jeder Zweite in MV ist zu schwer Trend zu XXL

Von Thomas Luczak

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Die Entwicklung ist dramatisch: Immer häufiger muss die Feuerwehr schwergewichtige Notfall-Patienten per Drehleiter über Balkone bergen, weil Treppen zu schmal sind. Immer öfter brauchen Patienten XXL-Krankenwagen, weil die normalen Fahrzeuge nicht für extrem Dicke ausgelegt sind. Und zunehmend steht ganz am Ende der extragroße Sarg.

Fälle wie diese häufen sich in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 50 Prozent der Menschen sind zu schwer, Tendenz steigend. Dabei wissen die meisten Übergewichtigen, dass sie sich mehr bewegen und besser ernähren sollten — schaffen es aber nicht. Ein Grund: Sportliche Aktivitäten kosten oft Geld. Armut, fehlende soziale Kontakte und eingeschränkte Mobilität lassen die Motivation, ewig praktizierte Verhaltensmuster zu ändern, schnell erlahmen.

Deshalb brauchen Betroffene individuelle Hilfe. Engagierte Ärzte. Positive Beispiele. Offene Sport- und Schwimmhallen. Sportgruppen, in denen nicht Leistung im Mittelpunkt steht, sondern Spaß. Genau da hat MV ein fettes Problem. Seite 1

 

OZ

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