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Kommentar Treppe wird Politikum
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00:01 13.10.2017
Von Jens-Uwe Berndt

Es steht außer Frage: Mit dem Abbau der Treppe am Königsstuhl wird Rügens Wahrzeichen Nummer eins um eine Attraktion ärmer. Allerdings ist diese ministerielle Entscheidung ganz bestimmt kein Rückschlag für den Insel-Tourismus, müssen sich die Königsstuhlbesucher mit der gesperrten Treppe doch bereits seit eineinhalb Jahren abfinden – und die meisten tun es ohne zu murren. Trotzdem sprach ein Mitarbeiter des Nationalparkamtes gestern von einem Politikum, was deutlich macht, dass dieser über 200 Jahre alte Abstieg für das Königsstuhl-Ensemble von immenser Bedeutung war. Wo liegen die Gründe für das Ende der Treppe? Finanzielle Aspekte spielen definitiv eine Rolle – auch wenn davon im Moment nicht die Rede ist. Doch schon im Zuge der Havarie im Mai 2016 hieß es aus Schwerin, Neubau bzw. Reparatur seien kaum zu bezahlen. Den Rückbau wegen übermütiger Kletterer zu veranlassen, hätte einen ähnlich faden Beigeschmack. Denn dann würden all jene Urlauber bestraft, die sich an die Hinweise und Beschränkungen hielten. Dass kein Grund am Ende so schwer wiegen würde wie die angeblich latente Gefahr eines Hangrutsches, wussten auch die Auftraggeber der geologischen Untersuchungen. Das ist viel Stoff für Diskussionen.

OZ

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