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Abwasser-Entsorgung in Gärten Übers Ziel hinaus

Von Axel Meyer

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Quelle: Frank Söllner

Die neue Abwasser-Verordnung hat jahrelang die Gemüter erhitzt. Kleingärtner haben sich dagegen gewehrt, 35 000 Unterschriften wurden gesammelt. Genützt hat es nichts. Umweltminister Till Backhaus hat das Gesetz durchgepaukt — bis zum bitteren Ende.

Dabei waren und sind die Argumente gegen die unsinnige Verordnung nicht von der Hand zu weisen. Die 3,5 Liter, die im Schnitt pro Tag im Garten anfallen, rechtfertigen nicht den horrenden Aufwand.

Und worin liegt der Unterschied, wenn der Gärtner sein Abwaschwasser direkt in die Rabatte schütten aber nicht mehr in seine alte Grube ableiten darf? Auch Mist dürfen die Gärtner auf die Beete karren und Fäkalien auf dem Kompost entsorgen.

Die Kleingärtner müssen die Pille schlucken. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als abflusslose Gruben oder Komposttoiletten anzuschaffen. Die Behörden drohen mit Zwangsgeldern — und schießen damit weit übers Ziel hinaus. Ein bisschen mehr Kulanz hätte den Ordnungswächtern gut zu Gesicht gestanden, zumindest für die erste Zeit nach dem Ultimatum. Seiten 1 und 6

OZ

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Rostock

Während Tausende Kleingärtner in Mecklenburg-Vorpommern noch bis Ende dieses Jahres ihre Abwasseranlagen erneuern müssen, haben die Hobbygärtner in Stralsund dies bereits hinter sich.

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