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Ungerecht

Zu wenig Steuerprüfer Ungerecht

Von Axel Meyer

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Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern. Soll Benjamin Franklin gesagt haben, einer der Gründerväter der USA im 18. Jahrhundert. Der Tod ist sicher, ja. Bei den Steuern scheint das nicht so ganz zuzutreffen: Nur alle 43,8 Jahre leuchten Steuerprüfer in die Bücher von Unternehmen. Bei Kleinstbetrieben soll dies gar nur alle 102 Jahre geschehen. Statistisch gesehen zumindest.

Das Problem: In den Finanzämtern ist fast das komplette Personalaufgebot damit beschäftigt, die Steuererklärungen von Arbeitnehmern nach falschen oder fehlerhaften Angaben zu durchforsten. Wehe dem Privatmensch, der vergisst alle Einnahmen korrekt anzugeben.

Und die Betriebe? Natürlich wäre es unsinnig, angesichts der Statistik die Wirtschaft unter Generalverdacht zu stellen. Der Großteil — davon gehen wir mal aus — hat eine strahlend weiße Steuerweste.

Dennoch: Zu seltene Kontrollen der Bücher öffnen dem Missbrauch Tür und Tor — im Sinne von: Merkt ja eh keiner, nicht mal das Finanzamt. Und das ist einfach keine Steuergerechtigkeit! Seite

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OZ

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