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Kommentar Ungleichheit beenden
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00:01 18.10.2017
Von Frank Pubantz

Von gleichen Lebensverhältnissen war gerade am Tag der Deutschen Einheit viel zu hören. 27 Jahre nach diesem historischen Tag aber sieht die Realität in vielen Lebensbereichen anders aus. Die Diskussion zum Pflege-Mindestlohn passt dazu. Wie will Politik fast drei Jahrzehnte nach der beschworenen Einheit vermitteln, dass sie bei unteren Lohn-Standards über weitere Jahre Unterschiede zementiert? Dies beträfe auch viele junge Menschen, die nur einen Staat kennen und doch als Beschäftigte zweiter Klasse behandelt würden. Das ist inakzeptabel.

Der Vorstoß von Landessozialministerin Stefanie Drese (SPD) auf Ost-West-Angleichung ist wichtig, aber auch lange überfällig. Ähnlich wie bei der mit CDU/SPD-Segen auf 2025 verschobenen Angleichung der Renten ist eine Kluft nicht mehr hinnehmbar. Dort, wo der Staat eingreifen kann – hier: Untergrenzen – , sollte er keine Unterschiede bei Menschen machen. Anderes muss der Markt regeln.

Begleiter von Politik waren jüngst Proteste, ja Wutausbrüche vieler Menschen gegen (empfundene) Ungerechtigkeit. Zeit wird’s für gleiche Chancen in Deutschland. Übrigens wäre dies auch eine Medizin gegen die befürchtete Radikalisierung, vor allem im Osten.

OZ

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