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00:00 30.07.2018

Zugegeben: Eine Legalisierung von Cannabis birgt auch Gefahren. Aber die jetzige Verbotspolitik zeigt, dass neue Denkansätze sinnvoll sind. Denn obwohl der Staat viel Geld für Strafverfolgung ausgibt, bleiben die Konsumentenzahlen konstant. Die Landesregierung will nicht, dass Jugendliche den ersten Kontakt mit der Droge unter legalen Voraussetzungen herstellen. Dabei passiert genau das mit Alkohol und Tabak – gesellschaftlich akzeptierte Drogen, die jedes Jahr Millionen Todesopfer fordern. Die Gefahren von Cannabis rühren aus der Illegalität: die Blüten können gesundheitsgefährdend gestreckt und die Wirkstoffe zu hoch dosiert sein. Darüber hinaus ermöglichen Dealer den Zugang zu noch gefährlicheren Suchtmitteln. Der Staat überlässt es einem unkontrollierten Schwarzmarkt zu bestimmen, was rund zwei Millionen Deutsche konsumieren. Selbst Verantwortung für die Droge zu übernehmen, würde bedeuten, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft kalkulieren zu können. Inhaltsstoffe reglementieren, Steuergelder in Prävention und Aufklärung investieren und Suchtkranken helfen, statt sie zu bestrafen: Eine Modellregion MV kann die Voraussetzung sein, um die Gefahren der Droge zu minimiern und den Weg zu einer verantwortungsvollen Drogenpolitik zu ebnen.

Von Moritz Naumann

OZ

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