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Kommentar Verbittert und verzweifelt?
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11:18 12.09.2018
Die Bürgermeister der Fusionskommunen machten nicht die beste Figur, meint Jens-Uwe Berndt, Leiter der OZ-Lokalredaktion auf Rügen. Quelle: OZ-Montage
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Altefähr

Die beiden Bürgermeister der möglichen Fusionskommunen gaben Montagabend in Altefähr keine gute Figur ab. Ingulf Donig wirkte nicht nur unkonzentriert, sondern vor allem vergnatzt. So reagierte er auf Publikumshinweise, mit dem Bürgerentscheid bis zur Kommunalwahl im Mai 2019 warten zu wollen, mit „Jaja, den alten Bürgermeister schieben wir ab – aber der will auch gar nicht mehr.“ Da hätte noch ein „Ätsch“ gefehlt, das klemmte sich Donig aber.

Der SPD-Mann scheint verbittert. Ob es nur wegen des Gegenwinds ist, der ihn seit einiger Zeit in Altefähr anweht? Oder nimmt der gebürtige Thüringer den Rüganern per se krumm, dass sie ihn nicht wieder zurück in den Landtag wählten?

Alexander Badrow hatte etwas Verzweifeltes. Wäre es nicht eine so hilflose Geste, hätte er womöglich händeringend gefleht. Die Frage der Fusionsgegner, warum Stralsund solch eine gigantische Werbekampagne fahre, findet ihre Antwort vielleicht in der von Badrow angestrebten Einwohnerzahl von 70 000. Die will er nach eigenen Aussagen als OB erreichen. Damit würde er sich in der Historie der Hansestadt ein Denkmal setzen. Und Südrügen hat eine Menge Platz für neue Häuser.

Jens-Uwe Berndt

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