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Kommentar Verknapptes Angebot
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00:05 19.10.2017
Von Axel Meyer

Des einen Freud, des anderen Leid: Während sich viele Verbraucher über steil ansteigende Preise für Milchprodukte wie Butter, Sahne, Quark & Co. ärgern, hoffen Landwirte auf weitere Preiserhöhungen.

Für ein Butterstück muss rund 70 Prozent mehr bezahlen werden als vor einem Jahr. Nahrungsmittel treiben derzeit die Inflation in Deutschland.

Und hohe Butterpreise sind ein internationales Phänomen: In Frankreich ziehen die Preise für butterhaltige Croissants an. In Großbritannien wird vor einer Butterknappheit zu Weihnachten gewarnt.

Plätzchen und Weihnachtsstollen als Luxusgut? Nein, so schlimm wird es ganz sicher nicht kommen.

Die Frage ist: Wie viel Geld ist der Verbraucher bereit (und in der Lage) für Lebensmittel zu zahlen? Zwei Euro für ein Stück Butter? Oder nur 65 Cent wie vor knapp zehn Jahren? Die „Geiz ist geil“-Mentalität zielt auf Letzteres. Aber kein Landwirt kann damit kostendeckend wirtschaften. Es ist noch nicht lange her, da protestierten Bauern gegen zu niedrige Milchpreise. Viele Milchbauern mussten aufgeben – und deren Milch fehlt nun auf dem Markt. Das verknappt das Angebot und führt zu höheren Preisen – die den Bauern zumindest ein bisschen Luft verschaffen.

OZ

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