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Kommentar Verspäteter Aufschrei
Mehr Meinung Kommentar Verspäteter Aufschrei
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00:05 20.10.2017

Seit fast 14 Jahren steht die alte Orthopädie in Rostock leer. Ein altes Gebäude aus dem Baujahr 1907. Seit die Universität 2003 auszog, verfällt es. Doch bis vor wenigen Wochen hat das in Rostock niemanden interessiert. Erst als das Studentenwerk – der Eigentümer – seine Pläne für ein Wohnheim samt Mensa an der Stelle vorstellte, war der Aufschrei im Viertel groß. Denn die „Betty“ soll abgerissen werden – und sie darf abgerissen werden. Nun kämpfen mehrere Akteure gegen die Entscheidung. Das ist auch legitim. Aber eine Frage drängt sich dann doch auf: Warum kämpfen sie erst jetzt?

KOMMENTAR

Ja, der Eigentümer hat dem Verfall jahrelang tatenlos zugesehen. Die nun so erbosten Bürger und Gremien im Stadtteil aber ebenfalls. Erst jetzt kommen sie auf die Idee, das Haus zu retten und pochen auf ihr demokratisches Mitbestimmungsrecht. Die kleine Gruppe „Betty bleibt“ ging sogar noch weiter: Sie meinte, sich das fremde Eigentum aneignen und dem Studentenwerk diktieren zu dürfen, was es mit dem Haus zu machen hat. Nein, so funktioniert Demokratie nicht. Der Eigentümer handelt – so traurig es für das Ensemble auch sein mag – nach Recht und Gesetz. Und darüber steht niemand. Keine Bürgerinitiative und erst recht keine Hausbesetzer.

OZ

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