Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Vertrauen verloren

Verstöße bei Organspenden Vertrauen verloren

Spitzensportler, Schauspieler und andere Sympathieträger halten seit einigen Wochen auf Plakaten und in Anzeigen eine kleine rechteckige Karte hoch.

Voriger Artikel
Nokias Aufstieg und Fall
Nächster Artikel
Politische Lebens- und Wahlkampfhilfen

Von Reinhard Urschel

Spitzensportler, Schauspieler und andere Sympathieträger halten seit einigen Wochen auf Plakaten und in Anzeigen eine kleine rechteckige Karte hoch. Die Werbeaktion ist gut gemeint, aber sie verfehlt offenbar ihre Wirkung. Mehr als 11 000 Menschen benötigen in Deutschland ein Spenderorgan, im ersten Halbjahr 2013 haben aber nur 459 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Das ist der niedrigste Wert seit zehn Jahren, trotz der Werbekampagne zeigt die Tendenz nach unten. Der Wendepunkt in der Spendenbereitschaft war offensichtlich die Aufdeckung einer schändlichen Praxis in den Universtätskliniken im Sommer vergangenen Jahres.

Was sich einzelne Ärzte mit ihren Manipulationen herausgenommen haben, hatte demnach eine zweifach böse Wirkung. Nicht nur ist das Leiden von Menschen verlängert worden, die auf den Dringlichkeitslisten weiter vorne standen, bis hin zu möglichen Todesfällen. Die betrügerischen Mediziner haben auch das zerstört, worauf es in diesem sensiblen Bereich der Medizin ankommt:

Vertrauen. Seite 4

 

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.