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Vorurteile halten sich

West-Studenten im Osten Vorurteile halten sich

Von Katrin Starke

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Wenn es um Fakten geht, steht das Gros der ostdeutschen Hochschulen hervorragend da: gute Ausstattung, attraktive Studienangebote, Zimmer sind meist leichter zu finden als in West-Unistädten. Dennoch hält sich die Begeisterung bei Westdeutschen in Grenzen. Nur Mecklenburg-Vorpommern kann punkten. Anders sieht es in Sachsen-Anhalt oder Thüringen aus, wo Studenten aus den alten Bundesländern noch immer selten sind.

Erschreckend ist die Begründung, warum der Osten bei West-Abiturienten insgesamt noch so wenig Zugkraft entfaltet. Da ist die Angst, mit dem Abschluss einer „Ost- Hochschule“ in der Tasche schlechtere Karrierechancen zu haben. Die Sorge, dass dem Ost-Diplom der Ruch des Zweitklassigen anhaftet. Die jetzt an die Unis drängenden jungen Leute sind nach der Wende geboren. Da sollte man meinen, dass sie vorurteilsfrei ihre Wahl treffen. Sind das die von den Eltern an die Kinder weitergegebenen Vorurteile, die sich hartnäckig halten? Schade, dass wir fast ein Vierteljahrhundert nach der Wende offenbar nicht weiter sind. Seite 6

OZ

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Rostock
Die Studenten Sandra Fikus (25, links) aus Berlin und Jessica Barth (27) aus Reutlingen fühlen sich wohl an der Uni in Greifswald.

Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen einen weit stärkeren Zulauf aus den alten Bundesländern als der ostdeutsche Durchschnitt.

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