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Kommentar Warme Wolle, dickes Fell
Mehr Meinung Kommentar Warme Wolle, dickes Fell
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00:05 10.02.2018

So mancher Spaziergänger hat offenbar Mitleid, wenn er bei klirrender Kälte Kühe, Schafe oder Pferde auf der Weide sieht. Wer besonders einfühlsam ist, dem wird wohl schon vom Hinsehen kalt.

Doch es ist falsch, von eigenen Bedürfnissen auf andere Geschöpfe zu schließen. Bei Tieren, die ans Leben im Freien gewöhnt sind, sorgt die Natur dafür, dass ihnen ein dichtes Winterfell wächst. Vor allem Schafe sind durch ihre Wolle für kalte Tage gut gewappnet. Das unterscheidet Weidetiere von „Hausgenossen“ wie Bello und Fiffi, die mit uns im beheizten Heim leben oder das ganze Jahr im geschützten Stall stehen.

So richtig es sein mag, Bello oder Pfiffi bei Frost ein Mäntelchen umzuhängen – bei Vieh auf der Weide ist das nicht nötig. Tiere sollten nie vermenschlicht werden, sondern artgerecht leben dürfen.

Trotzdem ist es gut, dass Menschen sich ihr Mitgefühl für andere Kreaturen bewahren.

Auch wenn Weiderassen robust sind, bedürfen sie bei dieser Witterung besonderer Fürsorge. Sie brauchen reichlich Futter, Trinkwasser und möglichst einen Platz, wo sie vor Unwetter geschützt sind. Wer beobachtet, dass Landwirte ihre Tiere vernachlässigen, sollte sich nicht scheuen, dies der zuständigen Behörde mitzuteilen.

OZ

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