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00:05 01.12.2017
Von Axel Meyer

Das geht ins Geld: Verbraucher zahlen in Mecklenburg-Vorpommern mit die höchsten Strompreise – nicht nur in Deutschland, sondern EU-weit. Nur in Brandenburg müssen die Stromkunden noch tiefer in die Tasche greifen. Dabei treibt vor allem der Staat die Kosten nach oben: Der Anteil der Abgaben und Steuern am Strompreis wird immer höher – er liegt mittlerweile bei mehr als 50 Prozent. Die Tendenz: weiter steigend!

Mit einem weiteren Viertel des Gesamtpreises schlagen die Netzentgelte zu Buche. Sie sind gerade in Flächenländern wie MV höher, weil sich in ländlichen Regionen die Netzkosten auf weniger Einwohner verteilen. Zudem müssen die Netzbetreiber im Nordosten, wo viel Windstrom ins Netz fließt, stärker eingreifen, um die Stabilität der Netze zu sichern.

Doch der Verbraucher ist nicht machtlos. Um die Kosten für die Elektrizität zu minimieren, kann man sich einen günstigeren Anbieter suchen. Dabei sollte man allerdings genau hinschauen und etwa auf kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sowie lange Preisgarantien achten. Im Grundversorgungstarif zahlt eine Familie in MV gegenwärtig rund 1130 Euro pro Jahr. Bei anderen Anbietern ließen sich mehrere hundert Euro sparen.

OZ

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