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Kommentar Zeit für Taten
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07:27 08.11.2018
Kommentar von Frank Pubantz zum Thema Tourismus in MV Quelle: Montage Benjamin Barz/imago
Rostock

Seit vielen, vielen Monaten werkelt die Landesregierung am neuen Tourismuskonzept. Schonungslos bleibt die Analyse: Auch wenn die Besucher-Zahlen im Nordosten noch hoch sind, steht die Vorzeigebranche vor einer Zäsur. Ohne Nachbesserung bei Angeboten, Vernetzung, Infrastruktur und wirkliche Antworten auf den Personalmangel dürfte in Zukunft Boden an Konkurrenz im In- und Ausland verloren gehen. Natur allein reicht als Lockstoff längst nicht mehr aus. Allerdings geht aus dem Konzept im Detail oft nicht hervor, was nun zu tun ist. Klarer sind dagegen die formulierten Absichten für veränderte Finanzierung. Das Land will/soll Städte und Gemeinden dafür mehr Geld geben.

Es wird Zeit, dass das Konzept endlich in die Praxis übersetzt wird, einzelne Ministerin aufhören, Wörter auszutauschen. In wesentlichen Teilen müssen Ziele klar, Zuständigkeiten benannt sein. Da aber bleibt man oft vage oder widersprüchlich. Zentrales Beispiel: Der Massentourismus, also die Jagd nach neuen Gäste-Rekorden soll künftig nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Andererseits sollen Zahlen in der Nebensaison kräftig steigen. Was denn nun? Mehr Köche bedeuten in diesem Fall nicht, dass der Brei besser geworden ist.

Frank Pubantz

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