Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Zeit für härtere Konsequenzen
Mehr Meinung Kommentar Zeit für härtere Konsequenzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 01.12.2017
Rostock

und Schwerin kämpfen gegen ein neues Phänomen der Jugendgewalt: Jugendliche – darunter zu großen Teilen junge Migranten – liefern sich auf offener Straße Schlägereien. Oft sind auch Waffen im Spiel. Händler fürchten ums Geschäft, die Städte um ihren Ruf und viele Bürger sind verunsichert. Verstärkte Polizei-Präsenz, neue Angebote in der Jugendarbeit, Video-Überwachung: Gebracht hat all das bisher nichts. Es wird daher Zeit, endlich über härtere Konsequenzen für die Täter zu beraten.

„Wir haben keine wirkliche Möglichkeit, dieses Verhalten zu sanktionieren“, räumt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ein. Die Behörden – allen voran Jugendämter und die Betreuer in den Unterkünften – haben die Täter bisher viel zu sanft angefasst. Nun will die Union darüber sprechen, ob junge Straftäter auch nach Syrien abgeschoben werden können. Und ja: Das ist auch richtig so.

Sobald in dem Bürgerkriegsland wieder Ordnung herrscht, müssen Abschiebungen möglich sein. Zuvor aber sind die Richter gefragt: Sie müssen auch bei jungen Straftätern zeigen, dass dieser Staat und diese Gesellschaft Gewalt nicht dulden. Das sind die Gerichte all den friedliebenden Bürgern schuldig.

OZ

Mehr zum Thema

Linken-Chefin Wenke Brüdgam aus Tribsees will ihre Partei in eine Regierung führen – aber nicht um jeden Preis

30.11.2017

Linken-Chefin Wenke Brüdgam aus Tribsees will ihre Partei in eine Regierung führen – aber nicht um jeden Preis

30.11.2017

Linken-Chefin Wenke Brüdgam aus Tribsees will ihre Partei in eine Regierung führen – aber nicht um jeden Preis

30.11.2017
Kommentar Leyens „schießendes Personal“ - Blöder Witz

Von Jens Burmeister

25.08.2014

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

04.06.2018

Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

04.06.2018
Anzeige